Hypnose

Psychosomatische Beschwerden – die Stärke der hypnotischen Intervention

BuddhaDie meisten Beschwerden, die uns heute zum Arzt führen, gehen auf eine unterschiedlich gewichtete Mischung aus psychischen/seelischen und körperlichen Ursachen zurück. Die Stärke der hypnotischen Intervention liegt darin, dies klar unterscheiden und zuordnen zu können und, falls vorhanden, die psychischen/seelischen Ursachen schnell zu finden und gezielt beseitigen zu können.

Im Falle von rein körperlichen Beschwerden können Hypnosetechniken zur symptomatischen Verbesserung eingesetzt werden. Wir verwenden gerne Techniken, die Sie mit etwas Übung auch zuhause erfolgreich einsetzen können, denn eine aktive Mitarbeit unterstützt und beschleunigt den Heilungs- bzw. Gesundungsprozess enorm. Ich arbeite ausschließlich mit Wachhypnosen, d.h. Sie bekommen alles mit und sind jederzeit ansprechbar. Sie sollen ja schließlich aktiv mitarbeiten.

Selbstmanagement mit Hypnose

Im Bereich der Hypnose gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Ansätzen, Techniken und Zielsetzungen. Die meisten Richtungen der modernen Hypnose beziehen sich mehr oder weniger auf Milton Erickson, den Begründer der modernen Hypnose und einen der begabtesten und kreativsten Hypnotiseure des letzten Jahrhunderts. Hieraus entwickelte Dr. Götz Renartz, ein Mainzer Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie sowie Psychotherapeutische Medizin, vor allem selbstorganisatorische Techniken weiter, die letztendlich bei konsequenter Anwendung zur inneren Freiheit (von altem Ballast, psychischen Blockaden, frühkindlichen Prägungen, familiären Belastungen und Verdrängtem) führen und sich streng an der Selbstindividuation, also der Selbstverwirklichung des Einzelnen orientieren. Die selbstorganisatorische Orientierung entstand aus modernen wissenschaftlichen System- und Selbstorganisationstherorien.

Buddha2Was heißt das praktisch? Da die Techniken aus der Systemorganisation entstanden sind, können sie für soziale System und ökonomische Systeme genauso angewendet werden wie für den Einzelnen, also für die Organisation des Selbst. Bei der Anwendung im Persönlichkeitswachstum wird der Fortschritt und die Richtung der Therapie bzw. der Sitzung alleine vom eigenen Unbewussten geführt, unabhängig von äußeren Störungen durch Bewusstsein, Ratio, durch einen Therapeuten/eine Therapeutin oder andere Faktoren.

Und dadurch, dass die Techniken Selbstorganisatorisch, also sich selbst organisierend sind, sind sie perfekt für die aktive eigene Lebensgestaltung geeignet, sowohl im Gesundheitsmanagement als auch in der beruflichen wie auch privaten Lebensplanung und -gestaltung.

Selbstmanagement mit Hypnose ist streng wissenschaftlich orientiert und kann sowohl für gesundheitliche Aspekte, also Prävention und Besserung von bereits bestehenden Beschwerden eingesetzt werden als auch zur aktiven Lebensgestaltung im Sinne einer Optimierung des Zielweges. Umwege werden vermieden. Das letztendliche Ziel ist immer eine Unabhängigkeit vom Therapeuten/der Therapeutin und ein freudvolles, zielgerichtetes Beschreiten des eigenen Weges, also ein zu sich nach Hause kommen und optimales Ausschöpfen aller eigenen, innerlichen sowie äußeren Ressourcen.

Zitat Gilbert Probst (1987): „Aufgabe des Organisators in humanen sozialen Systeme ist damit die Schaffung und Erneuerung von Kontexten, welche die Freiheitsgrade oder Wahlmöglichkeiten erhöhen und das Potential für Selbstrealisierung und Innovation für alle Beteiligten vergrößert. Aber mit der Freiheit wächst gleichzeitig die Verantwortung des Einzelnen, wie des Systems als Ganzem.“

Demnächst hier mehr zum Thema Hypnose, Überblick über die unterschiedlichen Techniken usw…